Birgit Schelter-Koelpien

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Die neue Düsseldorfer Tabelle ab dem 01.01.2021

Die “Düsseldorfer Tabelle” ist Richtlinie und Hilfsmittel für die Bemessung des angemessenen Unterhalts im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs und wird von allen Oberlandesgerichten zur Bestimmung des Kindesunterhalts verwendet. Zum 1.1.2021 wurden die Regelsätze angepasst und betragen nun bei einem Nettoeinkommen des/der Unterhaltspflichtigen bis 1.900 €:

• 393 € für Kinder von 0 – 5 Jahren,
• 451 € für Kinder von 6 – 11 Jahren,
• 528 € für Kinder von 12 – 17 Jahren und
• 564 € für Kinder ab 18 Jahren.

Die Sätze steigen mit höherem Einkommen um bestimmte Prozentsätze.

Die gesamte Tabelle befindet sich auf der Internetseite des Oberlandesgerichts Düsseldorf unter
https://www.olg-duesseldorf.nrw.de – Schnellzugriff – Düsseldorfer Tabelle.

Das staatliche Kindergeld beträgt ab dem 01.01.2021

Für das erste und zweite Kind: €  219.-
Für das dritte Kind:   €   € 225.-
Ab dem vierten Kind:   € 250.-

Für die Unterhaltszahlung ist die Hälfte des staatlichen Kindergelds auf den Tabellenbetrag anzurechnen.

Der Kinderfreibetrag beträgt für das Jahr 2021 gesamt € 8.388.-
Davon entfällt auf den Freibetrag für das Existenzminimum € 5.460,- auf den Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf € 2.928.-

Von |2021-01-04T17:01:27+01:0001. Januar. 2021|Familienrecht|

Änderung beim Kinderzuschlag ab dem 01.04.2020

In der aktuellen Corona-Krise kommt es bei vielen Eltern zu finanziellen Engpässen und Einkommensreduzierungen, die u.a. durch entfallende Überstunden, Kurzarbeit oder gar ein massives wie völliges Wegbrechen der Einnahmen bei Selbständigen verursacht werden.

Hierzu hat die Regierung nun einen sog. „Notfall-Kinderzuschlag“ beschlossen.

Pro Kind können hier – bei Vorliegen der Voraussetzungen – vereinfacht € 185.- monatlich beantragt werden, dies zusätzlich zum staatlichen Kindergeld.

Es ist nur das Einkommen des letzten Monats (hier: März 2020) nachzuweisen, wenn Sie den Antrag im April 2020 stellen. Zum Einkommen zählen auch Einkünfte aus Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Mutterschaftsgeld, Elterngeld und BaföG.

Diese Regelung gilt befristet bis 30.09.2020.

Außerdem wird Vermögen beim Kinderzuschlag nur noch in Ausnahmefällen berücksichtigt.

Wenn der Kinderzuschlag aktuell bereits bezogen wird, verlängert er sich automatisch um 6 Monate.

Näheres hierzu können Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfahren: http://www.notfall-kiz.de/

Den entsprechenden Antrag können Sie u.a. auch auf der Seite der Familienkasse herunterladen.

Von |2020-11-05T08:05:01+01:0003. April. 2020|Familienrecht|
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